Kurzkonzept

Die Theorie:

Ausgangspunkt und Grundlage für die pädagogische Arbeit an der Freien Schule Fläming sind die reformpädagogischen und lernpsychologischen Erkenntnisse von Maria Montessori, die in Einzelaspekten durch die Arbeiten weiterer Autoren konkretisiert werden

  • Lernen ist demnach nicht das Produkt eines Lehr-Prozesses, sondern eine aktive Aneignungstätigkeit des Kindes. Lernen kreiert neues Wissen durch die Auseinandersetzung des Lernenden mit der ihm zur Verfügung stehenden Umwelt. Vor dem Hintergrund dieser Sichtweise übernehmen Schule und LehrerIn im Prozess des kindlichen Lernens spezifische Aufgaben.

    Montessori-Pädagogik aus der Perspektive der Kinder läßt sich zusammenfassen in: Lernen können entsprechend den Bedürfnissen der "sensiblen Phasen" und frei zu wählen aus einer von Erwachsenen klug (d.h. dem jeweiligen Entwicklungsstand und den spezifischen Interessen des einzelnen Kindes angemessenen) "vorbereiteten Umgebung".

    Aus der Perspektive der LehrerInnen gilt das Prinzip: Hilf dem Kind, es selbst zu tun bzw. hilf ihm, es selbst zu sein. Das Kind ist Bildner seiner Persönlichkeit, wachsen und lernen kann nur jedes Kind selbst.
    Die Aufgabe des Erwachsenen hat grosse Ähnlichkeit mit der eines Gärtners: säen, pflegen, düngen und schützen.
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